Was vor sechs Monaten mit der Idee begann, Frauen in der Südsteiermark zusammenzubringen, gemeinsam Bewegung zu machen und nachhaltige Mobilität auszuprobieren, fand nun einen ganz besonderen Abschluss: Bei strahlendem Herbstwetter ging es für Frauen aus Straß und den umliegenden Gemeinden gemeinsam mit dem Raft auf die Mur.
Ein Boot voller Frauen, strahlender Sonnenschein und sechs Monate voller Begegnungen
Blauer Himmel, glitzernde Wellen und sommerlich warme Temperaturen machten die vierstündige Rafttour zu einem besonderen Naturerlebnis. Begleitet wurde unsere Fahrt von Graureiher, Bussard, Gebirgsstelzen und sogar einem Eisvogel.
Die Mur, die über weite Strecken die Grenze zwischen Österreich und Slowenien bildet, wurde dabei selbst zum verbindenden Element. Der Flussraum ist Teil des Natura-2000-Netzwerks und des 5 Länder-Biosphärenparks und ein beeindruckendes Beispiel für die natürliche Vielfalt in der Region.
Auch zum Abschluss wurde nachhaltige Mobilität, ein wichtiger Bestandteil des Projekts, gelebt: Die Teilnehmerinnen reisten in Fahrgemeinschaften an. Im Laufe des Projekts hatten sie verschiedene Mitfahr-Apps kennengelernt und praktisch ausprobiert.
Sechs Monate voller Begegnungen
Mit der Raftfahrt ging ein Sommer und gleichzeitig eine sechsmonatige Projektphase von „Frauen in Bewegung – nachhaltig unterwegs in der Südsteiermark“ zu Ende.
Yoga, Wassergymnastik, gemeinsame Naturerlebnisse, Mobilitäts- und Trommelworkshops brachten Frauen aus der Region zusammen. Dabei entstanden neue Freundschaften, Netzwerke und viele Ideen für gemeinsame Aktivitäten über das Projekt hinaus.
Besonders eindrucksvoll entwickelte sich die Trommelgruppe Nora Muramba, die aus einem Trommelworkshop hervorgegangen ist und auch nach dem Projekt weiterbestehen soll.
„Wir haben in diesen sechs Monaten erlebt, wie viel entstehen kann, wenn Frauen einen Raum bekommen, um sich kennenzulernen, gemeinsam etwas zu erleben und Ideen zu entwickeln“, zieht Petra Leschanz von Border Crossing Spielfeld Bilanz. „Viele der entstandenen Freundschaften und Erkebnisse werden uns weit über das Projektende hinaus begleiten.“
Gemeinsam unterwegs – und noch lange nicht am Ende
Die Raftfahrt führte die Gruppe von Bad Radkersburg bis zur Liebesinsel bei Veržej in Slowenien. Nach der gemeinsamen Fahrt klang der Tag bei regionalen Spezialitäten, entspannten Gesprächen und Ideen für die Zukunft aus.
Die Teilnehmerinnen nahmen dabei nicht nur schöne Erinnerungen aus dem Projekt mit, sondern auch neue Kontakte, Freundschaften und die Gewissheit, dass aus einer gemeinsamen Aktivität etwas Bleibendes entstehen kann.
Das Projekt „Frauen in Bewegung“ endet nach sechs Monaten – die Bewegung geht weiter.

